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Einsames Laufen durch den Nebel. Es ist dunkel und kühl. Wie sanfte Riesen steigen Bäume aus dem Grau hervor und verschwinden ebnso leise wieder. Stille. Lediglich meine Schritte hallen durch die Nacht. Zwei gleichmäßige Töne. Der Nebel, anfangs sich wie ein seidenes Tuch um meine Beine windend, verdichtet sich, scheint schon fast dickflüssig zu werden und ist zum Schluss nur noch eine grauweiße Wand. Verwundert und orientierungslos bleib ich stehen, blicke mich um, doch meine Augen fassen noch nichteinmal die ausgestreckte Hand. Die Schultern hochziehend grabe ich meine Hände in die Taschen. Ein tiefer Atemzug.
Mit einem Mal ist es kälter geworden. Ich fröstel. Eine Weile starre ich in die Einsamkeit. Doch da: eine Bewegung. Und wieder eine. Ein Nebel im Nebel. Eine sich abzeichnende Verwirblung von Atemluft. Diese Abwechslung auf der grauen Wand im Auge behaltend gehe ich langsamen Schrittes auf sie zu. Plötzlich ein Funkeln. Gesendet von zwei großen grünen Augen. Was ist das? WER ist das? Tief in meinem Innern fürhren Angst und Neugier einen bitterlichen Kampf - ohne Sieger. Ich wende mein Gesicht gen Himmel, schließe die Augen, schlucke das beklemmende Gefühl des Ausgeliefertsein nach unten. Fühle den fremden, kalten Atem auf meiner Haut. Gänsehaut breitet sich über meinen Körper aus, ich zittere.
Dunkelheit.
Unklarheit.
Warum?




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