Fristen geben ist leicht.
Doch frag ich mich, ob es reicht
zu sagen: Ja mach ma!
Vielleicht kann ich mehr, als ich zeig´?
Vielleicht bin ich auch nur feig´?
Durch den Kopf gehen mir so viele andre Dinge
und deshalb zweifle ich oft an dem, was ich bringe.
Es tut mir leid, aber ich kann nicht über meinen Schatten springen
Ich muss jeden tag mit mir ringen...
Ringen aufzustehen,
in die Schule zu gehen...
Den anderen zu zeigen: Ich bin wer!!!
Doch tief in meinem Inneren bin ich leer...
Wieso kann nicht einfach mal was funktionieren?
wieso kann ich nicht einfach mal denken:Du brauchst dich nicht zu genieren?
Wenn man was will, dann klappt das auch.
Ich glaub, alle, die das denken stehen auf´m Schlauch!
Diese Maxime ist erdacht von Menschen,
die nicht jeden Tag gegen sich selber kämpfen.
Die jeden Tag sagen: Das Leben ist toll!
Das leben ist wundervoll!
Das Leben ist schön!
Und nach draußen geh´n,
ohne daran zu denken, wie viele menschen sich scheiße fühlen
Tag für Tag
und für die die Nacht
zum Horrortrip wird,
weil man sich selber zum Trottel kührt...
Die eigenen Gedanken sind wie ein Gift,
das einen langsam auffrisst.
Man kann sie nicht aufhalten
und noch weniger ausschalten.
Ich fände gern diesen Knopf
in meinem Kopf,
um beenden zu können, was mich jeden Abend nach unten zieht
und nach Stunden des Selbsthasses in eine bedrohlich große Dunkelheit flieht.
Ich habe Angst,
dass ich ihn eines Tages verliere,
diesen Kampf.
Dem Gift erliege
und nie über die Dunkelheit siege...